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August 20 2012

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July 31 2012

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Sehr geehrter Herr Henkel

mit Interesse habe ich den Vorschlag ihrer Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin gesehen, die straffreie Menge an Gras von 15 auf 6 Gramm zu senken. Ich habe dazu mehrere Fragen.

1. Die Begründung war, schon aus 6 Gramm liessen sich 50 Joints drehen. Ich weiss nicht, ob sie jemals probiert haben, aber bei dieser homöopathischen Menge kann man das eigentlich auch gleich lassen.

2. Die Rede ist davon, die Jugend schützen zu wollen. Prinzipiell finde ich als Humanistin das eine grossartige Idee, aber dann stellen sich mir weitere Fragen:
2.1 Nikotin, das in puncto Suchtpotential auf einer Stufe mit der harten Droge Kokain rangiert, ist hier legal, obwohl die Folgen des Tabakkonsums hinlänglich bekannt sind... seien wir mal ehrlich, wann hätte eine Zigarette je jemandem etwas Gutes getan.

2.2. Alkohol ist in diesem Land auch legal und sie geben ihn tatsächlich an Kinder im Wachstum ab, die ihre ersten Führerscheine machen, mitten in der Pubertät sind und gerade erst lernen, Verantwortung zu übernehmen. Ich trinke überhaupt nicht mehr, weder Bier noch Wein, geschweige denn Hochprozentiges. Alkohol befördert im Gegensatz zu Marihuana aggressives Verhalten, Kiffer prügeln sich nicht in der Kneipe und werden auch nicht im Stadion gewalttätig. Schon mal einen Kiffer gesehen, der einen bewaffneten Raubüberfall begangen hat?

3. THC hat nachgewiesenermassen mehrere positive Nebeneffekte, es ist das nebenwirkungsärmste Schmerzmittel das es gibt, zudem wirkt es gegen Krebs, Appetitlosigkeit und Krämpfe etc. Es ist in Relation zu konventionellen Pharmazeutika relativ günstig. Ich würde mir wünschen, dass es Cannabis Sativa in der Apotheke zu kaufen gäbe und das Geld für die sinnlose Kriminalisierung von Menschen, die aus ihrer Realität flüchten (müssen) für bessere Prävention, Intervention und ein Gesundheitssystem ausgegeben würde, das sich an traditionellen Heilpflanzen orientiert, statt uns mit Chemikalien vollzustopfen. Ich wüsste gern von Ihnen, was Sie an dieser Perspektive konkret stört, von den (finanziellen) Vorteilen für den Staat (Arbeitsplätze, Steuern, freiwerdende Ressourcen in der Exekutive und Legislative) mal abgesehen.

Hochachtungsvoll,
das brain

P.S.: Ich könnte legal vom Arzt Morphium für meinen Rücken bekommen, aber sehen Sie mir nach, dass ich diesen Kopf noch brauche ;)
Reposted byrenanabrightbytepowerToThePoeple

July 08 2012

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neulich lief mir eine interessante kurzdoku über den weg. in andernach bemüht sich die stadtverwaltung, urbane landwirtschaft zu betreiben, ein wunderschönes projekt. (hier das video: http://www.youtube.com/watch?v=3C4cLxwMBOk)
was mir allerdings auffiel, als sie von biodiversität sprachen: selbige nimmt beim homo sapiens sapiens immer mehr ab. die kids zwischen 15 und 25 sehen fast alle gleich aus. bei manchen frauen frage ich mich, wie ihr freund sie von ihrer clique unterscheidet, optische differenzen gibt es kaum. seien wir ehrlich, freigeist und eigener stil sind so gut wie ausgestorben.
nun stellt sich die frage nach dem warum. warum ziehen es millionen teenies vor das gleiche konsumverhalten an den tag zu legen wie alle anderen, statt sie selbst zu sein?

adorno hielt uns für autoritäre charakter und nietzsche suchte nur noch einen hirten für die herde... ganze generationen versinken in bedeutungslosem einheitsbrei. schuld sind wir angeblich selbst, menschen sind ja schliesslich des menschen wolf.
wenn wir den fakten ins auge sehen, sind existenzangst und der wunsch nach gemeinschaft viel eher verantwortlich als ein naturgegebener schlechter charakter. ich glaube nicht an die erbsünde.
ich glaube vielmehr, dass die verantwortlichen ganz woanders sitzen: in der mitte der gesellschaft. vor einigen jahren gab es im wahlkampf mal die situation, dass fast alle parteien warben mit: wir sind die mitte.
warum sollte es jeden in die mitte ziehen? ich habe mich am rand der gesellschaft immer wohlgefühlt, mit einer einschränkung: die soziale kälte.

die spiesser in der mitte sind diejenigen, die von allen anderen verlangen, sich anzupassen. die dicke mitte wird immer fetter und erstickt alles leben um sich herum. suggeriert wird uns von diesen pseudogutmenschen, dass wir einfach nur mitmachen müssen, um teilzuhaben. das ganze fusst leider auf einer rollen- und arbeitsauffassung aus den 50er jahren und hat mit dem heutigen stand von industrialisierung und arbeitsmarkt nichts zu tun. das aktuellste und eins der besten beispiele ist der verlorene kampf von johannes ponader um sein ehrenamt bei den piraten. aus sicht des arbeitsamts scheint ein ehrenamt nur jemandem zuzustehen, der sich das leisten kann. der grosse gönner muss reich sein, um gutes tun zu können, ganz nach feudalherrenmanier.

womit wir dann schon beim faschismus in unseren köpfen sind. mitten in unserer gesellschaft, in den sozial- und arbeitsämtern, halten sie arbeitslose für menschen zweiter klasse.
die produktionsmittelbesitzer und die spiesser sind sich in einem einig: ihr lifestyle ist der einzig richtige. sie verdrängen alles, was sich ihnen in den weg stellt.
die schwächsten in der gesellschaft werden prekarisiert, es gibt keine besetzten häuser mehr, die meisten in armut lebenden kinder wohnen noch immer bei alleinerziehenen müttern, 100.000 senioren werden nach getaner leistung bis an ihr lebensende ruhiggestellt und die modernisierungsverlierer verrotten überwiegend isoliert in sozialwohnungen.

wenn ich an die mitte der gesellschaft denke, dann sehe ich kohls ehrenwort und das feiste gesicht von angie, die uns sagt, wir müssten den gürtel enger schnallen. ich sehe ein land, das sich herausnimmt, menschen auszuschliessen, auf deren arbeit unser wohlstand fusst. zur em konnte man schön sehen, wie schnell man von besserem fussball auf bessere menschen kommt. die rede war von den faulen griechen. wieso redet keiner über die faulen deutschen? wir könnten uns nichtmal mit lebensmitteln selbst versorgen und beuten andere länder aus, um zum drittgrössten waffenexporteur der welt zu avancieren.

ich schäme mich, teil dieser gesellschaft zu sein, die am liebsten alles über den rand schieben würde, was nicht ins raster passt. liebe konservativisten, die erde ist keine scheibe.

March 28 2012

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you really got my point. sry if you don't like my way of communicating this but it's just how my mind works. i was never raised to be a stereotype and it gives me loads of freedom others might not have.
i was by the way talking about women who have learned to like being harrassed, however that works. once had a female flatmate who claimed all she wanted was for every guy who saw her to want to have sex with her. she didn't have any sort of admirable personality, maybe that was the reason (?!).
i could be wearing a trashbag and my friends and colleagues would still treat me the same they do now. life shouldn't be about stereotyped looks and weight, it should be about people.
normal range of weight basically means: everything within a range that doesn't make you sick.
about the one-night-stands: i guess most of them, the way people treat each other, how drunk they usually are to get it on.... not worth having. i never wanted to say, don't sleep around, go ahead of you want to. it's just, in most cases it's shallow as shit and most people don't seem to care who they go home with and i wouldn't want to be just anyone. i'm a person. not a pile of meat. ;)

March 22 2012

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Reposted fromKubitsky Kubitsky viayetzt yetzt

March 16 2012

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all u need is <3 - and some cosy fxxxing, maybe ;)

just woke up, by the sound of high-pitched chatter in the hall. made me realise, again, that i really have more of a problem with girls who care more about shoes than equal rights than guys.
i'm not saying, if someone grabs you, it's your fault - but how you react will probably determine if he tries that again, with you or someone else.
don't get me wrong, a sexist guy is an asshole. it's just, the girls who are playing along are idiots to me.

i sometimes wear makeup and i gotta say, being paid so much attention for doing so little and getting so many positive reactions is a nice thing but why the fuck do i have to wear heels, makeup and miniskirts to be ackknowledged as a lovely person. and btw, it still doesnt ackknowledge my work or my brains ;)

for fuck's sake, we are all lovely.
as long as you eat healthy and work out a bit, everyone within a normal range of weight, depending on what suits their body, should be considered attractive.
it is so wrong that the western society makes guys turn into pedophiles, supposed to want squeaking, little girls on high heels with no hair on their bodies and no opinion of their own.

imagine it the other way around. you go into a bar and there they are, half-naked, drunk guys in tiny little dresses, who are desperately trying to look beautiful so someone, anyone, basically, can come over and take them home for the night. sounds promising? i wouldn't want something that's so cheap, i'd rather hang myself than have sex with an uncreative meatball ;)

which takes me a step further. i believe most of you have really bad sex - well, maybe not the people who read this but generally around 95% of the population or so ;)
imagine everyone would be appreciated and people could openly talk about sex and love and what they like, instead of trying tons of one-night-stands with people who are completely clueless.

once saw a documentary on a palestine terrorist who got stopped... he was 17 or so and all about the virgins in heaven, less about his motives for wanting to kill a whole bus full of innocent people.

maybe, just maybe, this world would be so much better if we all stopped trying to be perfect and started being ourselves.

all you need is love!
Reposted byszora-mh szora-mh

February 03 2012

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in den vergangenen tagen entspann sich in meinem bekanntenkreis die alte debatte um den sozialstaat. es fielen sätze wie "nur wer etwas leistet soll auch etwas bekommen".

nun, was leisten wir denn? man wächst in den industrienationen auf mit dem glauben, man solle nie aufhören anzufangen. was aber tun wir hier eigentlich? die angeblichen leistungsträger dieser gesellschaft verschieben fiktives geld, die welt ertrinkt in staatsschulden während es immer noch menschen mit eigenen flugzeugen gibt.
ich kann und will nicht verstehen, wieso man uns immer noch suggeriert, wir sollten parteien wählen, die "arbeitsplätze schaffen". technisierung ist dazu da, dass maschinen unsere arbeit in grossen teilen übernehmen; wie man menschen ohne lohnarbeit dafür bestrafen kann, dass die industrie ihre arbeitsplätze vernichtet hat, ist mir ein rätsel, vor allem, weil wir immer noch ein wirtschaftwachstum haben.
nun streiten sich heutzutage arbeitslose mit alleinerziehenden, den prekär beschäftigten und den rentnern darum, wer von diesen gruppen allen anderen am meisten zur last fällt. ermöglicht wird dies durch ein konglomerat von medien, politk und lobbyismus, das dermassen intransparent und vernetzt ist, dass es selbst gebildeten menschen schwerfällt, zwischen all den angeblichen nachrichten und fakten einen bruchteil der wahrheit zu erspähen.

als beispiel: selbst die, die hierzulande glauben, sie würden etwas leisten, tragen in der regel aktiv nichts zur produktion unserer lebensmittel und sonstigen konsumgüter bei. wir sitzen in büros und wälzen akten, debattieren auf mehr oder minder hohem niveau über die probleme der welt, während anderswo menschen verhungern. unsere lebensmittel bauen wir nicht selbst an, wer kann leistet sich eine putzkraft und trotz fukushima interessiert es kaum jemanden, wo der strom aus der steckdose eigentlich herkommt. wir sind zumeist mehr teil des problems als teil der lösung, halten unsere sogenannte ziviliation aber für die krone der schöpfung. die finanziell am besten gestellten leben hinter natodraht und mauern, mit wachpersonal und kameras. das ist keine freiheit, das ist knast.

wo wir gerade bei knast sind: 100 millionen wanderarbeiter in china, die mit ihren familien (kinder, eltern, grosseltern) sicher locker 70% der bevölkerung dort repräsentieren, leben in absoluter armut für dinge, die wir nicht brauchen.
die würde der menschen dort endet mit den netzen zwischen den hochhäusern, die die arbeiter am selbstmord hindern.

in meinen augen sind die menschen in der industrialisierten welt das lebensunfähigste, was die geschichte jemals hervorgebracht hat; wir sind meister darin, massenvernichtungswaffen herzustellen und eine technische infrastruktur zu entwickeln, die die ganze menschheit versklavt.
wir haben hochentwickelte wissenschaften, aber die sehen in meinen augen so aus, als würde man bei einem puzzle mit 10.000 teilen nur die einzelteile betrachten und jeden punkt einzeln analysieren und darüber vergessen, das gesamtbild zu sehen.

wir müssen anfangen aufzuhören menschen in schubladen zu stecken, unseren egoismus höher zu bewerten als das wohl aller. wir müssen aufhören in monetärem überfluss reichtum zu sehen. der wahre reichtum liegt in einer welt gleichberechtigter menschen, die von selbst einsehen, dass alle mehr davon haben, wenn man sich selbst einschränkt und freigiebig teilt.
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December 10 2011

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December 07 2011

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December 06 2011

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Frohes Fest und danke für nix, lieber Sozialstaat ^^

Liebe Mitmenschen :)
Heute morgen hörte ich im Radio, dass es noch 18 Tage bis Weihnachten sind. Zu diesem Fest der (Nächsten) Liebe wüsste ich gern, wieso beispielweise noch immer jedes vierte Kind in Deutschland ohne Frühstück zur Schule geht.

Wir haben momentan ein stetiges Wirtschaftswachstum, die verfügbaren Einkommen sind in den vergangenen zwei Jahrzehnten pro Jahr um 0,9% gestiegen. Leider ist die Verteilung des Wohlstands zunehmend ungerechter geworden. In den 1950er Jahren machten die Einkommenssteuer und die Vermögenssteuer jeweils ca. 50% der Staatseinnahmen aus; inzwischen erwirtschaftet die BRD 90% aus Einkommenssteuern und die Vermögenssteuer wurde abgeschafft. Die finanzstärksten 10% verdienen im Schnitt acht mal so viel wie die ärmsten 10% der Bevölkerung. In Berlin sind 30.000 neue Wohnungen geplant, von denen 6.000 schon gebaut wurden; prognostiziert werden Preise von 9-10 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter.

Die Bundesregierung gibt schöne Texte heraus, in denen steht, dass "(...) die Quote an Transfairleistungsempfängern und -empfängerinnen ein (..) markantes Maß für das Ausmaß ökonomischer Deprivation" sei (Spezialbericht 2011-1: Zur sozialen Lage älterer Menschen in Berlin - Armutsrisiken und Sozialleistungsbezug, S. 17, Abs. 2) - nur handelt sie nicht. Trotz der Tatsache, dass das Alg II per definitionem das Existenzminimum darstellt, wird seitens der Ämter noch immer sanktioniert und gekürzt.
Die Anzahl der prekär Beschäftigten ist von drei auf acht Millionen gestiegen, der Mittelstand ist bald nicht mehr existent und die Armutsrisikoquote, respektive der Anteil der Bevölkerung mit weniger als 60% des Medians der Nettoäquivalenzeinkommen, liegt in der Generation 50plus in Berlin bei 37,6%. Mehr als 20% der Menschen in Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln gelten als armutsgefährdet, während in Steglitz-Zehlendorf mehr als 20% als einkommensreich gelten (in Lichtenberg z.B. nur jede/r vierzigste).
Insgesamt erhalten 18,6% der BerlinerInnen Sozialleistungen, an denen jetzt, laut Zielvorgabe der CDU,  auch 10% gespart werden soll. (Anmerkung: Wowereit sagte auf Nachfrage der Piraten, dass er glaube, die CDU würde mit dem neu erhaltenen Sozialressort verantwortungsvoll umgehen!!!).
Wenn man Politik im eigentlichen Sinne definiert, sind die Piraten scheinbar die einzige politische Kraft, die den Anspruch hat, den Fokus auf das Gemeinwesen zu legen. Ich wünsche mir, dass wir alle die Kraft in unserer Wut finden, es besser zu machen als unsere Vorgänger.
Vielleicht wissen wir noch nicht genau, wie ein BGE finanzierbar ist, aber die, die zur Rettung der Banken gerade ganze Volkswirtschaften zugrunde richten, die sollen uns bitte nicht danach fragen; wir haben eh genug damit zu tun, euren Scherbenhaufen aufzuräumen und uns in den Filz einzuarbeiten, den ihr uns hinterlassen habt.

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October 22 2011

the new.

we drift from block to block, from city to city, travers­ing con­ti­nents and time­zones. we live in cheap hos­tels, tiny flats and aban­doned struc­tures, scav­eng­ing the left-overs of a fall­en in­dus­tri­al so­ci­ety. we speak many tongues, but one lan­guage. we smell ri­ots long be­fore they hap­pen, and sense wire­less hotspots. we dis­trust all that claim to lead us, and fear those who pre­tend to pro­tect us. we in­hab­it worlds with­in our heads our an­ces­tors didn’t dare to dream about. we are leav­ing their dreams of wealth be­hind and spin new ones of lib­er­ty and life.

– kewagi

I wrote this a while ago. It fits the present, methinks.

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September 23 2011

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Liebe PiratInnen

Gut, vielleicht haben wir Männer in Kleidern und mehr Schwule als Heteros, aber der Presse zu sagen wir hätten keinerlei Frauenproblem, ist nicht die ganze Wahrheit.
Wir sind deutlich weniger biologisch weibliche als männliche Menschen in der Partei, das ist Fakt. Das wisst und fühlt ihr alle, auch wenn unsere Parteistatistik das Geschlecht nicht erfasst.
In meinen Augen hat das verschiedene Gründe:
1. Wir sind eine Partei, die aus der Hackercommunity heraus entstanden ist; dort sind, vermutlich wegen der geschlechtsspezifischen Sozialisierung in dieser Gesellschaft, überwiegend Männer.
2. Wir haben scheinbar die "normal" sozialisierten Frauen noch nicht erreicht, sonst wären wir mehr.
3. Wir haben nur eine Frau auf der Landesliste, Das lässt sich auch mit post-gender Position nicht wegdiskutieren, dass die Gleichberechtigung zwar da sein mag, aber offensichtlich nicht genutzt wird. Es hat ja nur Zuse für die Landesliste kandidiert, obwohl wir mehr als eine kompetente Frau in der Partei haben.
4. Die meisten PiratInnen spielen nach gesamtgesellschaftlich akzeptierten Normen mit. Es scheint für die Frauen in unserer Partei nur diese Rollen zu geben: Arbeitstier in der dritten Reihe, Vorzeigeweibchen für die Presse und Betthäschen.

Es kotzt mich, offen gesagt, an, wenn mich schwule Parteikollegen begrüssen mit "Ich wäre ja auch gern mal so eine süsse kleine Tittenmaus wie du, das ist bestimmt super im Wahlkampf." oder mir drei Parteikollegen eindeutige Angebote machen, nachdem ich frisch getrennt das erste Mal wieder im Kinski war.
Das mag man geneigt dem Nerdtum dieser Menschen zuschreiben, aber liebe Männer: ist es nicht an der Zeit, sich von seiner Pubertät zu emanzipieren? Ich bin es leid, bei jedem Treffen hören zu müssen, welche Frau sich an wechselnde Parteimitglieder wegschmeisst, wer von uns Piratinnen die schönsten Brüste hat und auf dem Frauentreffen mit Sekt und Cupcakes überschwemmt zu werden. Wer als Frau nicht schlagfertig ist, der geht sicher bei uns unter. Ich möchte mehr über Politik und Soziologie mit euch reden, als über Porn und die neusten Memes. Ich bin euch ja gewachsen, aber was ist mit den Frauen da draussen, die keine "Ausstrahlung haben wir ein zwei Meter grosser Türsteher" (danke nochmal, count ;))

Man sagt ja umgangssprachlich, wer ficken will, muss freundlich sein. Diesen Rat möchte ich an dieser Stelle weitergeben. Nur wer seine Mitmenschen konsequent mit dem selben Respekt behandelt, wird Beziehungen jedweder Art zu anderen finden, die nicht nur am Image kratzen.
Reposted byauthmillenonstraycatHoazlablmondkroeteantiproduktsciphexselleriezweisatzn0gacidneingeisthdssv02mydafsoup-01chbrightbyteDevarottenmeiermajposiputt
brain-freedom
The most solid advice for a writer is this, I think: Try to learn to breathe deeply, really to taste food when you eat, and when you sleep really to sleep. Try as much as possible to be wholly alive with all your might, and when you laugh, laugh like hell. And when you get angry, get good and angry. Try to be alive. You will be dead soon enough.
— William Saroyan
Reposted frommargotblue margotblue

February 23 2011

brain-freedom
some years ago a friend of mine visited a hackerspace with me. when asked who we were he gave a brief description of himself and then said: thats brain, she'll write a book some day. it struck me as lightning as i realised i had always been wanting to do that. where to start was what kept me from writing aynthing at all
as i look at the ever changing world atm i guess the first thing that comes to mind are the concepts of fear and greed.
society tells us that there are others who want to take our wealth, freedom or whatever - we believe that since we were born and raised in a society that regards people as human capital and life as an endless competition. in fact, we spend so much time worrying about money issues and other problems of everyday life that we forget to see the things that are right in front of our very eyes.
to me, someone who thinks of humans as being devided into good/bad people by religion, social or financial status, race or whatever, hasn't understood the fundamental idea of humanism. there are no others, we are all the same. every human has the same value.
we tend to forget the worth of an open society and the endless possibilities of access to wisdom, art and enlightenment for everyone cause we're being kept busy always wanting more.
the basic principle of capitalism is a need for something that can never be fulfilled. for a capitalist, there is no such thing as enough. wishes are being created, people are being alienated by their fellow humans for the sake of all that made us human in the first place. i can't tell whether i would shoot someone if i was threatened to die instead but i know for certain, that none of us want to consume when the price is the wellbeing of our global society.
in my humble opinion the media play with our emotions to sell rational conclusions. we are being diverted to keep us from marching down the street together. that only works as long as you believe that we are not all the same. call me a huge hippie but to me the fact that i dislike some doesn't change their value.
ignorance seems to be the source of all evil here but when i took a closer look i realised it all comes down to fear. well, we are being born to believe that anything is possible. that leads to several conclusions: we are being born as little princes and princesses in the western world. if we don't make it, it's either our own fault or someone else's; like nazis blaming immigrants for taking their jobs.
we fall into a depression, we fear for our existence. people in shock can't think straight. if we want to overcome the system before it kills yet more life on earth, we have to sit down and reflect the fears our opinions were built on before we can make the system fall without crashing too many of us.

January 02 2010

brain-freedom
there's always a way out. in most cases it's not the window.
Reposted bybrightbyteDeva
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